Pradamano - Übersicht
"Drei Kornähren mit goldener Frucht und goldenen Blättern neben einem grünen Berg im typisch italienischen Stil". So heißt es in der Beschreibung des Gemeindewappens von Pradamano. Eine heraldische Beschreibung, die gleichzeitig ein getreues Bild dieser reizvollen kleinen Stadt an den Toren von Udine zeichnet.
Bäuerliche Tradition, die köstlichen Düfte der Küche und Weine von Friaul, die hier spürbar werden, die Bauerngehöfte in Cerneglons Vecchio und die "Tana dei Lupi" in Lovaria sind sehr wohl einen Abstecher wert.
Der Verlockung der Sinne würdig erweisen sich auch die historischen, kulturellen und künstlerischen Schätze, die es auf dem Weg in venezianischen Villen und antiken Kirchen, den Hütern beachtlicher Zeugen der Vergangenheit, zu entdecken gilt.
Spuren aus der Römerzeit weisen auf den Ursprung von Pradamano hin. Langsam verdichten sich die Ereignisse und erzählen vom schweren Los in den Feudalherrschaften, von den Kämpfen der verfeindeten Parteien der Guelfen und Ghibellinen, von der Herrschaft der Republik Venedig. Das bereits prekäre, soziale Gefüge wird durch die Herrschaft Napoleons und Österreichs auf eine weitere, harte Probe gestellt, bis das Territorium 1866 definitiv dem Königreich Italien angeschlossen wird.
Heute ist Pradamano ein betriebsamer Ort, der auf den bäuerlichen Wurzeln auch ein erfolgreiches Netz von gewerblichen Betrieben aufbauen konnte, wie dies für die Menschen in Friaul so charakteristisch ist.